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Dienstag, 23. Juni 2015

Serendipity - Frrrozen hot chocolate auf unserer spanischen Terrasse

So, die so genannte "gefrorene heiße Schokolade" wurde endlich gemacht. 
In New York gibt's dieses Café, Serendipity, das seit Jahrzehnten stark gehypt wird und folglich sehr berühmt ist. Marylin Monroe hat dort Eis gegessen und Andy Warhol und Jackie Kennedy, usw. Es gibt einen gleichnamigen Film, Szenen anderer Filme wurden dort gedreht. Das Café ist ein Touristen-Magnet, im Sommer Wartezeit zwei Stunden, um überhaupt hineinzukommen.Wenn Ihr den Wikipedia-Eintrag hierzu lesen wollt, hier klicken. Lohnt sich das Warten? fragt Ihr Euch jetzt vielleicht. Pfff, natürlich nicht. Im Hypen von irgendwelchem Zeug für Touristen sind die New Yorker ganz groß, ihnen selber würde es dann im Traum nicht einfallen, dorthin zu gehen. Fact. Ich sage nur Silvester am Time Square. Nicht umsonst ist "Hype" ein englisches Wort. Naja, gut, der Vollständigkeit halber suchten wir dieses Café in der Nebensaison auf und bestellten die weltberühmte Frrrozen Hot Chocolate. Das Eis wird schlampig serviert, das Glas ist übervoll und das Schokoladeneis tropft auf den Teller darunter. Dies soll wohl Opulenz oder Dekadenz oder Shabby Chic oder irgend sowas symbolisieren. Die Portion ist sehr groß, das Zeug schmeckt gut. Es ist ganz knapp gefroren und man kann es mit dem Röhrchen einsaugen. Der Preis beträgt derzeit, wie ich gerade nachgeschaut habe, 8,95 Dollar. Dazu müsst Ihr noch das Trinkgeld rechnen, also im Ganzen eher 11 Dollar. Im Laden wird ein teures Pulver verkauft, mit dem man sich das Eis selbst machen kann. (Info: Das Café befindet sich in der Nähe der Seilbahn zum Roosevelt-Island, man kann also den Cafébesuch mit der Seilbahnfahrt kombinieren, was recht schön ist, wenn man nicht warten muss, um ins Café gelassen zu werden. Die Seilbahn bezahlt man mit der Metrocard.) 
Dann begab es sich aber irgendwann mal, dass einer der Köche des Ladens das Rezept im amerikanischen Fernsehen erklärte und ich es mir aufschreiben konnte. Es geht sehr einfach: 1/3 Tasse Trockenmilchpulver mit 1/3 Tasse Zucker und 4 Esslöffel Kakaopulver mischen. Mit 1 Tasse Milch und 3 Tassen Eiswürfeln in einen Mixer geben und pürieren (1 Tasse = 235,5 ml). Mit Sahne und Schokodeko servieren. Da ich aber über keinen Mixer, geschweige denn über einen Mixer, mit dem man Eiswürfel pürieren kann, verfüge, konnte ich das Rezept nicht zubereiten. Vorgestern dachte ich, probier' ich's halt mal mit der Eismaschine, wenn es nichts wird, schmeiße ich es einfach fort. Leute, es ist sehr lecker geworden. Ich verrate Euch, wie ich es gemacht habe (ich habe die doppelte Menge gemacht. Die Angaben hier reichen für drei Personen): 6 gestrichene Esslöffel Trockenmilchpulver (gehört in jeden Prepper-Haushalt!!!!!!!!!!), 5 gestrichene Esslöffel Zucker und 4 Esslöffel Kakaopulver (nicht Nesquik, richtigen Kakao, z.B. von Aldi) mit 1 Tasse Milch und 1,5 Tassen kühlschrankkaltem Wasser mit dem Pürierstab mischen, in die Eismaschine geben und waaarten. Wird supi! In schöne Gläser geben, mit Sprühsahne und einem bisschen abgehobelter Schokolade (Kartoffelschäler) dekorieren. Mit einem Röhrchen bzw. Strohhalm servieren. Löööcker und ganz einfach zu machen.
Warum 1,5 Tassen Wasser? Weil ich gedacht habe, dass 3 Tassen Eis etwa 1,5 Tassen Wasser entsprechen, weil ja Hohlräume zwischen den Würfeln sind. Wer exakt arbeitet, lässt 3 Tassen Eiswürfel schmelzen und sieht so, wie viel Wasser sie tatsächlich entsprechen. Warum Sprühsahne und keine frisch geschlagene Sahne? Ich sage es Euch: Wenn man frische Sahne zubereitet, dann sind das normalerweise 250 oder 200 ml, die man dann am selben oder am nächsten Tag futtert, also als Familie. In der Sprühflasche ist genauso viel drin. Da tut man hier mal ein bisschen Sahne drauf, mal da und räumt die Flasche wieder weg. Irgendwann entdeckt man Schimmel an der Düse und schmeißt den Rest fort. Das ist viel besser für die Gesundheit. Man nimmt viel weniger Sahne zu sich, ohne dass der Genuss beeinträchtigt wäre.
Also, das Rezept für die so genannte gefrorene heiße Schokolade kommt auf jeden Fall in mein festes Kochrepertoire.
Wir nahmen sie hier ein, auf unserer spanischen Terrasse:
Mein Eintrag zu unserer italienischen Terrasse wird ziemlich oft angeklickt, deshalb hier auch eine Beschreibung der spanischen Terrasse: viele Geranien an den Wänden. Zusätzlich zu den Geranien gerne auch ein paar andere Pflanzen. Die Möbel dürfen aus Plastik sein, auch diese ganz billigen weißen Plastiktische und die passenden Stühle für drei, vier Euro sind auf der spanischen Terrasse zugelassen (im Gegensatz zur italienischen Terrasse, auf der nichts aus Plastik sein darf). Auf dem Tisch stehen idealerweise Gläser und ein Krug mit kühler, erfrischender Sangría sowie je ein Schälchen mit Mandeln und Oliven. Genießt den Sommer, liebe Leser!

Montag, 18. November 2013

Das perfekte Dinner - der perfekte Nachtisch für Kinder

Letzte Woche habe ich mir jeden Tag um 19.00 Uhr auf Vox "Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" reingezogen. Am Freitag kochte der richtige Profi Tom bzw. Ludwig und er kochte richtig leckere Sachen. Die Vorspeise waren Thunfischvariationen, mhmhmh, wo ich so gerne Thunfisch esse. Die Hauptspeise war Tomis Surf and Turf. Die Nachspeise war ein bunter Teller, unter anderem mit Mascarponeeis mit Peta Zetas. Und Letzteres habe ich heute nachgemacht. Natürlich nicht mit flüssigem Stickstoff wie der Herr Profikoch, sondern mit meiner Eismaschine. Wenn man flüssigen Stickstoff im Internet bestellt, kommt man wahrscheinlich auf irgendeine Bombenbastlerliste und darf nie mehr fliegen. 
Das Eis ist ganz einfach zu machen. Ich bereitete gleich mal die doppelte Menge zu, die ergibt sechs kleine Portionen. Originalmengen: 150 g Mascarpone, 100 ml Sahne, 1 Eigelb, 10 ml Rum (das ist ein 3/4 Esslöffel voll), 30 g Zucker. Alles mit dem Pürierstab mixen, in die Eismaschine geben, warten, bis fertig. Einfacher geht's nimmer, oder? Vor dem Servieren das Peta Zetas-Zeug drüber streuen, das auf der Zunge explodiert. Suuupi, sage ich Euch. Für kleinere Kinder kann man vielleicht den Rum durch einen Fruchtsirup oder Erdbeermarmelade ersetzen. Wer keine Eismaschine hat, kann seine kleinen Gäste ja auch mit gekauftem Eis mit Peta Zetas erfreuen. Leute, das als Nachspeise und als Hauptgericht die spektakulären Würstchen-Spaghetti, 
Anleitung siehe hier, da werden Eure kleinen Gäste begeistert sein.
Toll und für mich nachmachbar waren auch die Limonentartes. Die habe ich noch nicht gemacht, sie stehen aber definitiv auf meiner Liste. Ich schreib' das Rezept mal rasch hier hin: 20 g Butter, 50 g Vollkornbutterkeks, 10 g Zucker, 5 g Mehl, 2 Limonen, 100 ml gezuckerte Kondensmilch, 2 Eigelb, Sahne und Zucker für die Deko. Ist wieder so eine Puppenküchenmenge (für 5 Minitartes, ich würde aber wieder die doppelte Menge machen, also 10 Minitartes, in meiner Muffinform ist ja Platz), aber er serviert dies, das Eis mit Peta Zetas und noch viel mehr ja, wie gesagt, gleichzeitig. So. Wie geht's? Ich schreib's einfach mal aus dem Internet ab: Für den Boden die Butter zerlaufen lassen und die Kekse in der Moulinette zerkleinern. Dann Zucker, Mehl und Butter zugeben und alles fein kuttern (kuttern? Noch nie gehört. Aber wir können uns ja vorstellen, was gemeint ist.) Diese bröselige Masse in 5 kleine Silikonformen verteilen (er hatte da so Spezialformen, in meinem Fall wäre das eben die Muffinform) und mit Hilfe eines Löffels fest an Boden und Rand drücken.
Für die Füllung die Limonen waschen und trocken reiben [...]. Schale abreiben [...], Limonen halbieren und auspressen. Wir benötigen 40 ml Saft. Limonensaft und Limonenschale mit der süßen Kondensmilch und den Eigelben verrühren. Die Masse in Tarteformen geben und im Ofen bei 100º Umluft ca. 8 - 10 Minuten backen. Die Masse sollte nicht bräunen, sondern lediglich stocken. Die Tartes komplett auskühlen lassen und aus den Formen nehmen, dann mit geschlagener Sahne garnieren. 
Okay, ne? Werde ich bei Gelegenheit, so Gott will, mal nachmachen. 
Sehr lecker sah auch der Mangostrudel vom Dessert vom Vortag aus, das von Bernd, dem Rechtsanwalt, serviert wurde. Meiner Meinung nach ebenfalls sehr leicht nachzumachen. Entscheidend ist hier, dass man an eine gescheite Mango kommt. Wie schwer das ist, wurde auch in der Sendung angesprochen. Man benötigt also (und ich schreibe ab): 1 Mango, 50 g Zucker, Vanillezucker, 1 Päckchen Strudelteig (das war so wie Filo), 100 g Butter, 1 Eigelb. Eine Mango grob würfeln. Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Mangowürfel zugeben und kurz Flüssigkeit ziehen lassen. Mit Vanillezucker würzen. Eine Strudelplatte mit flüssiger Butter bestreichen (da hat er einen Backpinsel benutzt). Eine Zweite darauf legen. Darauf die Mangowürfel. Einrollen und mit Butter und Eigelb bestreichen. Im Ofen bei 180º goldbraun backen. Sah sehr löcker aus.  

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Rezept für die Eismaschine: Feigensorbet

Von unserer Nachbarin in Spanien haben wir mehr reife Feigen bekommen als wir essen können/wollen. Deshalb habe ich mal das Rezept für das Sorbet mit frischen und getrockneten Feigen und Feigenschnaps aus dem Heft, das meiner neuen Krups-Eismaschine beiliegt, ausprobiert. 

Es geht wie folgt (ich gebe es mal ein bisschen frei wieder): Man benötigt 500 g frische Feigen, die man mit 300 ml Wasser, 100 g Zucker und 1 Tl Honig aufkocht und 5 Minuten köcheln lässt. Diese Mischung wird püriert, dann sieht man zu, dass sie abkühlt, z.B. indem man sie im Herbst ein paar Stunden vor's Fenster stellt oder für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank, wie es im Rezept heißt. So, fertig. Nun kommt das Püree in die Eismaschine und dieselbe wird wie gewohnt eingeschaltet. 
Im Rezept heißt es nun, man soll 100 g getrocknete Feigen in 5 cl Feigenschnaps quellen lassen, dann in kleine Stücke schneiden und das Sorbet damit verzieren. Ich hatte keine getrockneten Feigen, sondern nur getrocknete Datteln, also habe ich die genommen. Ich hatte auch keinen Feigenschnaps (die Rezeptschreiber müssen glauben, wir Hobbyköche hätten unendlich vielfältige Spirituosenvorräte zuhause, echt), also nahm ich Portwein. Ich schnitt meine Datteln klein, legte sie in ein Schälchen, übergoss sie mit Portwein und gönnte ihnen eine Minute bei Vollgas in der Mikrowelle, so quellen sie schneller und besser. 
Im zweiten Teil des Rezepts, also ab der Geschichte mit den getrockneten Feigen, geht es eh nur um Deko. Man könnte stattdessen auch ein bisschen Schokoladensauce nehmen oder so.
Oben seht Ihr das Ergebnis: die Sorbetkugel mit etwas Datteldeko.
Bewertung: Mir hat das Feigensorbet sehr gut geschmeckt und es ist eine gute Form der Verwertung reifer Feigen, die ja nicht lange haltbar sind. Bei sehr reifen Feigen würde ich eventuell weniger Zucker nehmen. Die Konsistenz ist perfekt ... ich kann nichts Schlechtes dazu sagen. Meine Familie fand das Sorbet okay, aber nicht überwältigend. Ich würde also nicht extra Feigen kaufen, um dieses Sorbet zuzubereiten. Aber wer Feigen hat ... adelante.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ein Kessel Buntes

Aus meinem neuen Rezeptbuch "Eis & Sorbets" aus dem GU-Verlag (siehe hier) habe ich schon ein paar Sachen gemacht, z.B. die Geeiste Schokobanane, ein Klassiker im neuen Gewand. Das Goldrandgeschirr, in dem ich servierte, ist ein Erbstück von meiner Urgroßmutter!!!
Unten seht Ihr das Gurken-Joghurt-Eis mit Sesamsaat. Es war überraschend lecker. Ich reichte es als Vorspeise, als meine Schwägerin mit ihrer Familie zu Besuch war. Unsere Gäste waren begeistert!
Das Hauptgericht war Arroz con Pollo, Reis mit Hähnchen, ein einfaches spanisches Gericht, das jedem schmeckt. Davon habe ich kein Bild gemacht. Unten seht Ihr den Nachtisch, einen Flan aus dem Schnellkochtopf, mein Rezept hier.
So, was gibt's noch?
Ihr wollt sicher wissen, wie das Putzen mit der Flylady weitergegangen ist: Geht so. Ich habe weiter die Spüle sauber gehalten und versucht, jeden Tag irgendwo 15 Minuten aufzuräumen/zu entrümpeln, aber ich muss Euch sagen, die Methode passt irgendwie nicht zu mir. Der Babystep für Tag 7 lautet z.B.: "Tonight ... I want you to pick out what clothes you are going to wear tomorrow. You can lay them on a chair, on a shelf, or hook in the bathroom or on a hanger on your door knob." Leute, solche Tipps bringen mir nichts. Ich bin doch nicht völlig bekloppt. Ich habe echt üüüberhaupt keine Schwierigkeiten damit, mich morgens anzuziehen. Ich meine, ein Babberle auf dem Badspiegel, das daran erinnert, sich anzuziehen (siehe Baby Step 4), abends alles bereit legen ... also echt, hey. 
Für manche Leute ist es sicher sinnvoll, abends die Kleider zurechtzulegen und ich denke, die machen das dann auch, aber bei mir ist das nicht so kompliziert. Ich beginne normalerweise damit, dass ich eine Unterhose aus dem Schubkasten nehme und diese anziehe, es folgt ein BH, je nach Wetterlage ein Unterhemd oder nicht, dann folgen Socken oder Strümpfe. Ahnt Ihr, wie es weitergeht? Ihr dürft diese Methode selbstverständlich kopieren, wenn sie Euch sinnvoll erscheint. Schreibt sie Euch auf ein Babberle und klebt es an Euren Schrank (Spässle). 
Was ich z.B. recht sinnvoll finde, ist, bestimmte Ketten oder Schals, die zu bestimmten Oberteilen passen, gleich mit auf den Bügel zu hängen (ja, da bin ich von alleine drauf gekommen). Ich will die Flylady noch nicht komplett in die Tonne treten, aber ich halte mich dieser Tage nicht an ihre Tipps. Ich werde bei Gelegenheit aber weitermachen. 

Dienstag, 27. August 2013

Eis & Sorbets - Neues Rezeptbuch für meine Sammlung

Nein, Leute, ich konnte nicht widerstehen. Ich habe ein neues Rezeptbuch/-büchlein mit Rezepten für die Eismaschine angeschafft. 14,99 Euro. Das ist ein Haufen Geld, werdet Ihr jetzt sagen, aber wenn man einmal zu dritt oder viert in die Eisdiele geht, ist genauso viel fort. Und dieses Buch ist toll!!! So schöne Bilder ...
 Alte und neue Rezepte, bunt gemischt. Unten seht Ihr das Bild der nostalgischen Fürst-Pückler-Terrine ...
 Und hier die Apfel-Lasagne mit Walnusseis als etwas für mich noch nie Dagewesenes...
Das Gurken-Joghurt-Eis mit Sesamsaat sieht auch suuuper lecker aus und wer hätte an einem richtig heißen Tag etwas gegen Tomaten-Granité mit Gin und Garnelen einzuwenden...
In diesem Buch ist auch ein Rezept für Cassata-Eis (das hat den Ausschlag für den Kauf gegeben). Nach diesem Rezept hatte ich nämlich im Internet vergeblich gesucht. Es erinnert mich an meine Kindheit, als meine Mutter Cassata-Eis aus einem Fertigprodukt machte (das es, glaube ich, nicht mehr gibt). Da wir damals keine Eismaschine hatten, war das etwas ganz Besonderes. 
So, und nun freue ich mich riesig über den neusten Zugang zu meiner Bibliothek und meine Herrschaften haben sich schon die eine oder andere Delikatesse daraus gewünscht.

Samstag, 27. Juli 2013

Bananeneis


Dieses Rezept steht so ähnlich im Rezeptbüchlein meiner alten Philips-Eismaschine. Ich habe es schon oft gemacht, denn es ist ideal, wenn man ein paar reife Bananen rumliegen hat, die keiner essen möchte. Die Bananen dürfen aber natürlich nicht matschig und braun sein. 
Man benötigt 300 g Bananen (ich nehme 4 Stück), 100 g Zucker, 2 Esslöffel Zitronensaft, 75 ml süße Sahne, 250 ml Milch (ich nehme 1,5 % Milch, weil das die ist, die ich im Haus habe). Es geht ganz einfach: Ich püriere die Bananen mit dem Zucker und dem Zitronensaft und gebe dann die Sahne und die Milch hinzu. Dann kommt die Mischung wie gewohnt in die Eismaschine. Die Menge ergibt etwa 6 mittelgroße Portionen. 

Samstag, 6. Juli 2013

Das Rezept für Leche Merengada

Rasch für alle, die nur mein Rezept für Leche Merengada sehen wollen: 1 Liter Milch mit 4 Esslöffel Milchpulver verrühren, anschließend mit 200 g Zucker, 1 Stück unbehandelter Zitronenschale und 1 Zimtstange zum Kochen bringen. 2 gehäufte Esslöffel Speisestärke mit 4 Esslöffeln kalter Milch verrühren, dann in die inzwischen kochende Milchmischung geben, unter Rühren kurz aufkochen (als würde man einen Pudding machen), vom Herd nehmen, abkühlen lassen. Die Mischung ist immer noch ziemlich flüssig. Wenn sie vollständig erkaltet ist, z.B. weil sie die Nacht im Kühlschrank verbracht hat, die Zimtstange und die Zitronenschale herausfischen, zwei steif geschlagene Eiweiss (von möglichst großen Eiern) darunter heben und in die Eismaschine geben. Wer sein Eis etwas fester gefroren möchte, gibt die Mischung anschließend noch zwei Stunden in den Gefrierschrank, fertig. Man reicht diese Delikatesse mit etwas Zimt bestäubt, dazu gibt’s Waffelröllchen. Löööcker! 
Wer eine kleinere Eismaschine hat, macht nur die Hälfte. Ich benutze 1,5 % Milch und Magermilchpulver. Die Leche Merengada enthält keine Sahne und kein Eigelb, ist also besser für den Cholesterinspiegel. Trotzdem ist sie supergut und findet bei Groß und Klein riesigen Anklang. Beim Zucker kann man sicher auch noch ein paar Abstriche machen, ohne dass der Geschmack leidet. So, Rezept fertig.
Und wer jetzt noch ein bisschen Geschwätz dazu hören möchte: Dieses Rezept für den spanischen Eis-Traum Leche Merengada (Baiser-Milch) habe ich vor vielen Jahren (mehr als 20?) der Wochenendbeilage der Zeitung "El País" entnommen. Wer dieses Rezept gesucht hat, verbindet sicher schöne Erinnerungen damit, an entspannende Urlaube und la buena vida in Spanien. Zum Beispiel so wie hier, auf der Plaza Mayor in Salamanca in einer heißen Sommernacht:
Gibt es etwas Herrlicheres? Natürlich, gell? Aber das ist schon mal was Gutes. 
Dieses Bild wurde, wie Ihr leicht auf der Uhr an der Rathausfassade sehen könnt, wenn Ihr das Bild stark vergrößert und eine Lupe benutzt, um 23.30 Uhr aufgenommen wurde. Der Platz ist an solchen Abenden um diese Zeit noch voll von Einheimischen, auch von Kindern. Die alten, golden leuchtenden Steine speichern die Hitze des Tages und geben sie langsam ab. Entspannung total. Das hat schon fast therapeutischen Wert.
Mein Neffe gönnte sich zur Leche Merengada eine Portion Pommes-Frites mit Ketchup. Eine anspruchsvolle Kombination für geschulte Gaumen.
Und wegen der Trockenmilch ... wenn Ihr jetzt denkt: hu, wegen einmal Eis machen, wo noch nicht einmal garantiert ist, dass es gut wird, weil das Rezept von irgendeiner Tussi stammt, die’s aus irgendeiner fremdländischen Zeitung hat ... Leute, man sollte grundsätzlich Trockenmilch im Haus haben. Sie ist Teil jedes Notversorgungspaketes. Stellt Euch vor, es kommt ein nuklearer Winter oder die Scheichs drehen uns den Ölhahn zu und es können keine Lkw mehr fahren ... oder Ihr vergesst schlicht und einfach, Milch zu kaufen ... mit Trockenmilch seid Ihr fein aus dem Schneider. Einfach ein paar Löffel davon in Wasser einrühren. Und das Zeug ist lange haltbar. Also, falls jemand die Leche Merengada nachmachen sollte: ¡Que aproveche! ("Que aproveche", sprich keh aprowetsche, ist "Guten Appetit" auf Spanisch).

Sonntag, 9. Juni 2013

Erdbeersorbet selbstgemacht - hmhm, himmlisch

Ja, ich habe heute mal wieder ein Erdbeersorbet gemacht. Es ist wirklich die einfachste Sache der Welt. Und löööcker! 
Also, wie geht's? Ich beginne am Vortag oder zumindest etliche Stunden vorher und koche 150 ml Wasser mit 150 g Zucker auf. Diesen Sirup lasse ich 2 Minuten köcheln, dann nehme ich ihn vom Herd. Ich entferne die Butzen von meinen Erdbeeren und wasche letztere. Ich benötige 650 g geputzte Erdbeeren. Diese gebe ich zusammen mit meinem Sirup in ein Gefäß, in dem ich pürieren kann. So, nun füge ich noch den Saft einer halben Zitrone hinzu und püriere alles. Anschließend kommt die Mischung über Nacht oder wenigstens ein paar Stunden in den Kühlschrank. Eine Stunde vor dem Essen in die Eismaschine geben und nach Vorschrift zubereiten. 
Dieses Sorbet ist richtig gut. Beachtet die Zutatenliste: Wasser, Zucker, Erdbeeren, Zitronensaft. Und lest mal die Zutatenliste von gekauftem Sorbet. Das selbstgemachte ist außerdem noch vitaminreich. Unschlagbar!    

Mittwoch, 20. März 2013

Strawberry Cheesecake Ice Cream



So, pünktlich zum Frühlingsanfang wird die Eismaschine ausgepackt und rechts gibt es das neue Label "Aus meiner Gelateria". 
Okay, beginnen wir die Saison mit Strawberry Cheesecake Ice Cream. Wie kam ich auf diese Sorte? Mein Sohn hat letztens Portionstöpfchen dieses Eises der Marke Häagen-Dasz mitgebracht. Meine Familie - und insbesondere ich selbst - mag diesen Geschmack gerne, also dachte ich, hm, könnte man ja mal selber machen. Ich suchte im Internet nach einem Rezept und wurde auf der Seite von Kraft, dem Hersteller des benötigten Philadelphia-Käses, fündig. Ich denke eh mal, dass für solch schräge Eissorten die Amerikaner Spezialisten sind. Das Rezept, von dem ich ausging war dieses hier: Rezept auf der Kraft-Webseite. Aber, Leute, mit so geringen Mengen fange ich erst gar nicht an. Das ist doch für den hohlen Zahn! 

1 pkg. (8 oz.) PHILADELPHIA Cream Cheese, softened
1 can (14 oz.) sweetened condensed milk
1/3 cup whipping cream
2 tsp. lemon zest
1-1/2 cups fresh strawberries
3 HONEY MAID Honey Grahams, coarsely chopped

Bitte bedenkt auch, dass in den europäischen Philadelphia-Packungen keine 8 Unzen (227 Gramm) sind, sondern nur 200 Gramm. Also nehmen wir gleich mal zwei. Bei der "sweetened condensed milk" handelt es sich nicht um deutsche Kondensmilch, sondern um das, was unter dem Namen "Milchmädchen" von Nestle in den Handel gebracht wird. Es ist viel dickflüssiger und süßer als normale Büchsenmilch. Die Mischung aus 1 Packung Philadelphia und 1 Dose Milchmädchen, wie im Original-Kraft-Rezept, ist zum Erbarmen süß und klebrig.
"Whipping Cream", also Sahne, hatte ich noch eine halbe Packung voll = 100 ml, also habe ich diesen Rest genommen. "Lemon Zest" (abgeriebene Zitronenschale) benutze ich aus Gründen, die ich andernorts beschrieben habe, möglichst nicht, also verwendete ich den Saft einer halben Zitrone, von den Erdbeeren und den Plätzchen verwendete ich einfach nur mehr. Dies waren also meine Zutaten:


2 Packungen Philadelphia, 1 Dose Milsani (Nestle Milchmädchen) (400 Gramm), 100 ml Sahne, Saft einer halben Zitrone, 250 g Erdbeeren. Alles schön pürieren und in die Eismaschine geben. Eismaschine einschalten. Als mein Eis fertig war, zerbröselte ich noch 75 g Shortbread-Cookies und hackte noch 50 g Erdbeeren sehr fein (damit man nicht auf gefrorene Erdbeere beißt, aber doch Erdbeere sichtbar ist) und rührte sie vorsichtig mit einem Kochlöffel unter. Fertig.
Das Ergebnis war supi, bis auf folgendes Detail: Meine feingehackten Erdbeerstückchen froren trotz allem hart. Das mögen wir nicht. Nächstes Mal würde ich die ganzen 250-300 g Erdbeeren pürieren und für den Erdbeereffekt würde ich hinterher Erdbeermarmelade vorsichtig unterheben, und zwar so, dass sie nur Streifen zieht. Wisst Ihr, wie ich meine? Wie bei einem Marmorkuchen. Einfach so, dass ein kleines Erdbeermuster in meinem Eis ist. Ich denke mal, Marmelade friert nicht.
Nicht vergessen: Wenn man den Rest über Nacht oder länger tiefkühlt, muss man daran denken, dass man ihn mindestens zwei Stunden, bevor man ihn essen will, wieder rausholt, sonst bleibt er im Eisbehälter einfach zu kalt.

Sonntag, 22. Juli 2012

Neues aus meiner Gelateria - Leckeres Schokoladeneis

Das Schokoladeneis
Dieses Rezept für Schokoladeneis stammt aus dem Rezeptbüchlein meiner alten Eismaschine und ist sehr empfehlenswert. Es schmeckt gut und man kann es auch noch in letzter Minute zubereiten, da nichts über Nacht gekühlt werden muss. Bitte beachtet, dass die Menge für höchstens 6 nicht riesige oder vier große Portionen reicht.
Man benötigt: 3 Eigelb, 100 g Puderzucker, 250 ml Vollmilch, 200 ml süße Sahne, 15 g Kakao-Pulver (ich nehme 20 g, damit's schokoladiger schmeckt), 1 Teelöffel Instantkaffee.
Zubereitung: Eigelb mit dem Zucker, dem Kakao-Pulver, dem Instantkaffeepulver und 50 ml der Milch schlagen, bis sich der Kakao völlig gelöst hat. Restliche Milch hinzugeben und alles gründlich rühren. Sahne steif schlagen, Kakao-Mischung unterrühren. In der Eismaschine zubereiten. Ich servierte das Eis mit einer Praline in der Mitte. Lecker!!!

Neues aus meiner Gelateria - Kiwi-Minzsorbet

Das Kiwi-Minzsorbet
Wie Ihr wisst, habe ich eine neue Eismaschine der Marke Krups. Das beiliegende Rezeptbuch ist leider schlecht im Sinne von das Eis nach den Rezepten im Buch schmeckt nicht gut. Die Rezepte wurden vom Küchenchef der Auberge de Letraz in Savoyen, Frankreich, entwickelt. Da wissen wir schon, wo wir nicht hinmüssen, gell? Ich habe irgendwie den Eindruck, das Büchlein sei von Häagen-Dasz gesponsert, damit die Leute ihr Eis doch lieber kaufen (ja, ich habe die Schreibung von Häagen-Dasz gegoogelt). Glücklicherweise habe ich noch das Rezeptbüchlein von meiner alten Eismaschine, einer Philips, das ist nämlich gut und enthält auch allgemeine Tipps und erklärt die Grundprinzipien der Speiseeisherstellung. Das erste Krups-Eis, das ich machte, war Kiwi-Minzsorbet mit Pfefferminzlikör. Da hatte ich echt Hoffnungen, dass das gut wird. Hier das Rezept: Zutaten: 8 sehr reife Kiwis, 250 g Zucker, 10 Blätter frische Minze, 200 ml Wasser, 4 cl Pfefferminzlikör. Anleitung: Wasser, Minze und Zucker aufkochen (wer keine frische Minze hat, darf bestimmt stattdessen ein Beutelchen Pfefferminztee benutzen) und zwei Minuten kochen lassen. Die 8 Kiwis pürieren und mit dem Likör vermischen (ich hatte Marie Brizard Pfefferminzlikör, den ich extra gekauft hatte, und der mich auf den Gedanken brachte, mal ein After-Eight-Eis zu machen. Das muss supergut sein). Alles vermischen. Mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank und dann in der Eismaschine zubereiten. Es schmeckte grauenvoll. Habt Ihr schon einmal Echinacin-Tropfen zur Stärkung der Abwehrkräfte genommen? So ungefähr dürft Ihr Euch den Geschmack vorstellen.
Kiwi plus Minze geht gaahh nicht. "Sooo schlecht schmeckt es doch gar nicht", lobte meine Familie, aber keiner wollte eine zweite Portion und den Rest warf ich nach ein paar Tagen weg. Aber gut. Vielleicht sucht jemand dieses Rezept oder möchte seine sehr reifen Kiwis rasch los werden ... Gut aussehen tut's, ne? 

Samstag, 11. Juni 2011

Juhuuu, die neue Eismaschine ist da!

Geht Euch das auch so? Wenn ich was im Internet bestelle und es kommt an und ich kann es auspacken ... das ist ein Gefühl wie Weihnachten.
Warum habe ich die Eismaschine aber im Internet bestellt? Ich habe in den Läden nichts gefunden, was meinen Wünschen entsprach. Beim Corte Inglés hatten sie für 110 Euro ein italienisches Designermodell. Ich fragte die Verkäuferin nach etwas Billigerem. Sie wies mich darauf hin, wie wunderschön doch das italienische Modell im Chrom-Design sei und wie hübsch das aussehen würde, wenn es bei mir in der Küche stünde. „Nee, nee,“ bzw. „No, no“, antwortete ich ihr, bei mir in der Küche steht schon genug Zeug rum, die Eismaschine kommt in den Schrank, die braucht nicht schön zu sein.
Bei Media-Markt hatten sie diverse Billig-Teile (möchte ich nicht, ich bin eine Frau im mittleren Alter und kann es mir leisten, ein höherwertiges Gerät zu kaufen, an dem ich vermeintlich mehr Freude habe) sowie ein Kenwood-Gerät der mittleren Preislage mit einem geringen Fassungsvermögen. (weiß nicht mehr, vielleicht 700 ml). Also, wenn ich meine Familie schon mit frisch gemachtem Eis verwöhne, dann möchte ich doch, dass auch genug da ist. Ich fragte die Verkäuferin, ob man ein größeres Kenwood-Gerät bestellen könnte oder ob das irgendwann von allein käme. „Nur, was da ist“ bzw. „Sólo lo que hay“, antwortete sie mir und damit war das Thema erledigt. Ich ging in mehrere Geschäfte und fand nix, was mir zusagte. Also schaute ich im Internet bei Amazon. Die hatten eine Krups mit über hundert Bewertungen, Durchschnittsnote 4,5 von 5 und Testsiegerin bei irgendeinem Test. Fassungsvermögen 1,6 Liter, das ist sogar ein bisschen größer als meine alte Eismaschine. Von Krups sind auch unsere Kaffeemaschine und unser Orangensaftauspresser, ich bin mit dieser Marke recht zufrieden. Kleine Enttäuschung, als ich die Kiste öffnete: Made in China. Metallrand sehr scharfkantig. Muss das sein???
Als wir in den USA lebten, stellte ich überrascht fest, dass dort auch Waren mittleren Preises und mittlerer Qualität aus China kamen. Damals war es in Europa noch so, dass Billigwaren aus China kamen und der Rest aus Europa. Nun hat sich das bei uns auch geändert. Innerhalb sehr weniger Jahre. Hmhmhmhm.
Okay, zurück zur Eismaschine. Wir hatten ja schon mal eine. Mein Sohn erinnerte an unseren damaligen Renner, das Oreo-Eis mit Oreo-Cookies. Könnt Ihr glauben, dass ich das von mir entwickelte Rezept nirgendwo aufgeschrieben habe? Ich glaube, das Grundrezept war „Leche Merengada“, eine spanische Spezialität, für die ich ein ganz tolles Rezept habe (und ich weiß, wo es ist!!!). So Gott will, werde ich es früher oder später bloggen, jetzt, wo die neue Eismaschine da ist, juhuuu. Lecker war auch unser Bananen-Eis. Ein Renner bei spanischen Gästen war Eis mit Heiß, nämlich Vanilleeis mit heißen Brombeeren.
Im neuen Krups-Rezeptbuch stehen seltsame Sachen wie Quarksorbet mit grünem Spargel, Tomatensorbet mit kandierten Tomaten, Olivensorbet mit eingelegten Oliven (mit Oliven und Honig, ich glaube, das werde ich irgendwann mal ausprobieren, es klingt schräg, aber interessant) und salziges Karameleis.
Einweihen wollte ich das Gerät eigentlich mit einem Erdbeereis, da wir uns noch in der Erdbeerzeit befinden, aber heute hat mir eine Freundin 5 Kilo Kirschen von ihrem eigenen Baum vorbeigebracht, also werde ich wohl mit einem Kirscheis beginnen.

Kirscheis

(und ich würde das Rezept hier nicht wiedergeben, wenn es nicht ... (positiven Superlativ einsetzen) wäre)


Das Rezept im Rezeptbuch meiner neuen Eismaschine verlangte nur 250 g Kirschen und enthielt außerdem noch jede Menge Sahne und 4 Eigelb, deshalb entschied ich mich für ein anderes Rezept mit mehr Kirschen und weniger Fett. Es war der absolute Hit! Ich fand es phantastisch, meine Lieben waren begeistert. Es ist das Rezept für Kirscheiscreme-Mousse, das bei meiner alten Eismaschine (Philips) dabei gewesen war. Man benötigt 550 g entkernte Kirschen, 300 ml Sirup, den Saft einer ½ Zitrone, 2 Eiweiß, 50 ml süße Sahne und 2 Esslöffel Maraschino.
Alllllso: Am Vortag stellte ich den Sirup her, indem ich 200 g Zucker in 200 ml Wasser bei mittlerer Temperatur und unter gelegentlichem Umrühren in einem Topf auf dem Herd auflöste. Im Rezept steht, man solle den sich bildenden Schaum abschöpfen, aber bei mir hat sich da kein Schaum gebildet. Eine Minute lang kochen lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Den Sirup über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die übrigen Zutaten ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren.
Maraschino ... ich wusste nicht mal, was das ist, hatte aber den Verdacht, dass es sich um Kirschenschnaps/-likör handelte. Ein kurzer Check im Internet bestätigte ihn. Ich überlegte, den Maraschino durch einen Löffel Wodka und einen Löffel Kirschmarmelade zu ersetzen, entschloss mich aber dann doch, einen Kirschlikör zu erwerben (richtige Entscheidung). Ich kaufte ein Produkt aus Kirschen aus dem berühmten Jerte-Tal (Valle del Jerte), dem spanischen Kirschenparadies (6,50 Euro). Lecker! Süß und köstlich! Da darf man sich echt nicht dran gewöhnen.
Ich entkernte die Kirschen und pürierte sie mit dem Zitronensaft, dem Kirschlikör meiner Wahl und dem Sirup. Dann schlug ich die beiden Eiweiße steif, die Eigelbe fror ich einzelnen ein, die kann ich mal für ein anderes Rezept verwenden. Dann zog ich das Eiweiß unter die pürierten Zutaten und rührte noch 2 ½ Esslöffel Sahne unter (das sind 50 ml). Anschließend goss ich die Masse in die Eismaschine ... ich sah es schon kommen, dass das gut werden würde ... es war noch besser als erwartet. Mhmhmhmhmhm.