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Montag, 19. November 2018

Meine schöne Herbstdeko

Es stimmt. Wenn ich sie Euch nicht bald zeige, ist schon wieder Zeit für die Weihnachtsdeko. Das unten ist mein "Centerpiece" für den Tisch. Ihr wisst, dass es mir wichtig ist, für die Deko möglichst kein Geld auszugeben und Material zu verwenden, das ich schon besitze, und es mit Objekten aus der Natur zu ergänzen. Auf dem ersten Bild steht es auf der schwarzen Herdplatte, damit man es besser sieht. Die Schale sind zwei große Stücker Baumrinde von meiner Krippchendeko. Das eine war zu schmal, das andere zu kurz, deshalb habe ich sie ineinander gelegt. Das sieht ziemlich gut aus, finde ich. Der Teelichthalter ist aus meinem Fundus (Depot, 99 Cents).Das Moos musste ich leider, leider kaufen (Spanien) und habe dafür 3,50 Euro hingelegt. Billigeres Moos sah viel schlechter und künstlicher aus. Die Hortensien kommen aus unserem Garten, das kleine, braune Zeug kommt von irgendeinem Baum. Gesamtkosten: 3,50 Euro. Künftiger Müll: Null. 
Die Schale aus Rinden gefällt mir so gut, für den Advent tue ich vielleicht die getrockneten Hortensien weg und ersetze sie durch Kugeln oder so. Ich verspreche Euch ein Bild von der Weihnachtsvariante und zeige dann auch, wie ich das mit den Rinden genau gemacht habe.


So sieht mein stimmungsvolles, herbstliches Arrangement auf dem Tisch aus:


Unten meine Windlichtdeko: Traubenranken aus dem Garten (Trick: grüne Ranken verwenden, die sich leicht biegen lassen, die werden in wenigen Tagen braun), Hagebutten von einem Spaziergang. Kosten null. Es sieht in Wirklichkeit viel schöner aus als auf dem Foto, ich schwör. Es steht auch auf einem anderen Platz, nämlich auf dem Couchtisch, wo es besser wirkt. Und die Kerze steht auch gerade, ts.


Ja, es wird tatsächlich schon Zeit, mit den Weihnachtsvorbereitungen anzufangen. Ich habe heuer das große Glück, alle Kinder hier zu haben. 
Die erste Dezemberwoche bin ich in Deutschland. Das bedeutet: Gelegenheit zu einem Shopping-Feldzug, bei dem alle Geschenke auf einmal gekauft werden können (mein Wort in Gottes Ohr!). Mit dem Leeren des Tiefkühlschranks (ganz wichtig!) habe ich schon vor Wochen angefangen, das dauert nämlich. So hatte ich heute Platz für die Ente, die ich bei Lidl erstanden habe. Die kaufe ich jedes Jahr, die ist ziemlich gut. Am ersten Weihnachtsfeiertag gibt es bei uns Canard à l'orange. Ein paar Dominosteine (vier Packungen) habe ich auch gekauft. Der Plum Pudding muss gebacken werden! Der muss nämlich einen Monat lang ziehen. Hier habt Ihr das Rezept: Plum Pudding 
Anstelle von Rinderfett werde ich dieses Mal aber Margarine verwenden, damit er vegetarisch ist. Das mit dem Flambieren ist ein toller Effekt und funktioniert wunderbar.  
Wie jedes Jahr nehme ich mir vor, alles perfekt zu organisieren. Wenn man nach Perfektion strebt, läuft dann mit ziemlicher Sicherheit alles so einigermaßen - und das genügt ja.

Samstag, 21. November 2015

Herbst und büschen Deko

Herbst... Hähärbst... rasch noch die letzten Gartenarbeiten... 
Wir hatten Mitte November noch ein paar wunderschöne Tage und ich richtete uns einen kleinen Essplatz auf der Südterrasse (im sogenannten "Hof") ein. Dort kann man im Sommer tagsüber nicht sitzen, weil es zu heiß ist. Es ist trotzdem unsere meistgenutzte Fläche im Freien: hier stelle ich die Wäscheständer hin, es ist unser Grillplatz, hier hängen wir die Hängematte auf, hier liegt das Holz, hier steht außerhalb des Sommers meine Regentonne. Als die Kinder klein waren, stand hier ihr Planschbecken. Gleichzeitig ist es auch unsere kleinste Terrasse. Wie viele Terrassen haben diese Spinner denn, fragt Ihr Euch jetzt vielleicht. Hier habe ich schon mal was zum Thema Wie viele Terrassen hat man idealerweise? geschrieben. (Wir haben fünf, wenn man das Gartenzimmer/den Wintergarten/die Orangerie, das/der/die unsere einzige Terrasse war, als wir das Haus kauften, als Terrasse zählt.) Ja, okay, ne? So sieht/sah das kuschelige Plätzchen aus:
Die Frau mit dem Tischdeko-Blog, den ich unten rechts verlinke, die zeigt nicht, was es dann an ihrem schönen Tisch zu essen gibt, das finde ich schade. Was es bei uns gab, seht Ihr oben, nämlich eine Grießklöschensuppe. Hmhmhm, lecker.
Und am nächsten Tag, siehe unten, Rinderrippe in Barbecue-Gemüsesauce, gemischten Salat und gebackene Süßkartoffeln. Letztgenanntes empfehle ich Euch sehr, also mir schmeckt's und es ist sehr einfach zuzubereiten: Süßkartoffeln in Pommes-Frites-Form schneiden, in eine ofengeeignete Form geben, mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker würzen, bisschen Olivenöl darüber gießen, vermischen, 30 Minuten (oder bis weich) bei 230º Grad in den Ofen, nach der halben Backzeit wenden. Wozu die passen? Zu Hamburger, zu allem mit Barbecue im Namen, oder einfach zu einem Salat, solo, die sind sooo gut...
Auf dem Bild unten seht Ihr die Herbstdeko an unserem Kamin. Der Hirschkopf ist nicht echt, der ist aus Plüsch. Ich habe ihn bei Butler gekauft, ebenso wie den Teller für die Süßkartoffeln auf dem Bild oben, der aussieht wie ein Pappteller vom Schnellimbiss, der aber aus Porzellan ist, hahahaha.
 Und hier noch mal im Querformat:
Auf dem Möbel links vom Kamin habe ich eine kleine Bar eingerichtet. Das sieht man immer auf Dekoseiten im Internet. Wir sind keine großen Trinker und ich benutze das Zeug hauptsächlich zum Kochen. Bisher stand es im Schrank und nahm dort Platz weg, jetzt steht es dekorativ auf der äh, Kommode? Anrichte? Ist ein ehemaliges TV-Möbel, in das der neue, moderne Fernseher nicht passt und das folglich zur/zum ... (hier korrekte Bezeichnung einsetzen) umgebaut wurde.
Und dann habe ich auch schon angefangen mir Gedanken über die Weihnachtsdeko zu machen. Ich wollte diesen Türkranz hier unten machen (von der folgenden Website kopiert: Delightfully Noted, da findet Ihr auch eine komplette Anleitung). Es geht supereinfach. Einen Drahtkleiderbügel rund biegen und Kugeln darauf auffädeln. Easy, ne?
Easy and Inexpensive! Step-by-Step Guide on How to Make a Christmas Ornament Wreath with a Wire Hanger
Ich habe zwei Nachmittage (inklusive passende Kugeln auf dem Speicher suchen, etc.) dran gesessen, dann habe ich geahnt, dass das bei mir nichts wird. Bei diesem Stand habe ich aufgegeben. So groß war dann mein Wille, einen solchen Kranz zu basteln und zu besitzen, doch nicht.
Ich habe aber schon das nächste Projekt im Auge, nämlich so eine grüne, mit Kugeln und Tannzapfen verzierte Girlande für um den Kamin: Wille (vorhanden), Ausdauer (vorhanden), Material (teilweise vorhanden, ich habe das künstliche Grünzeug, aber noch keine passende Lichterkette), Zeit (vorhanden). Gebt mal bei Google "Fireplace Christmas decoration" ein, dann seht Ihr, was mir (mit gewaltigen Abstrichen) vorschwebt. Some people really go all out for Christmas, ne?

Sonntag, 8. November 2015

Oh güldener Herbst...

 Blick aus unserem Schlafzimmerfenster...
 Blick von der Terrasse...
Gestern wunderschönes Wetter, 22 Grad, heute soll es wieder so warm werden, die ganze Woche soll es schön bleiben. Und das im November! Ich sage Euch nur eins: Klimawandel!

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Deko mit Mandarinen + Rezept Arroz con Pollo

So, mal wieder was gebastelt:
Inspiriert von Pinterest, siehe hier: Dekoideen mit Kerzen, da gibt es mehrere gute Ideen mit Kerzen. Für die Mandarinendeko müsst Ihr ein bisschen herunter scrollen. Achtet darauf, dass Ihr Mandarinen habt, bei denen man die Schale leicht vom Fruchtfleisch trennen kann. Und bei den Blättern würde ich darauf achten, dass sie grün sind, damit sie nicht so leicht Feuer fangen. Nicht unbeaufsichtigt brennen lassen!
In der Ex-Mandarine steht ein Teelicht mit Orangenduft (ohne Metallhülle). Mit dem Wachs des ersten Teelichts habe ich die Schale innen ausgekleidet. Schön, ne? Und komplett umweltfreundlich. 
War heute unsere Tischdeko. Siehe unten.
Bei dem Essen handelt es sich um Arroz con Pollo, Reis mit Hähnchen, einem Gericht, das bei meiner Familie ziemlich beliebt ist. Es ist die spanische Alltagsvariante der Paella. Wollt Ihr das Rezept? Okay, hier ist es:
Ich benötige: Hähnchenfleisch (Menge und Stücke nach Wahl, zum Beispiel Hähnchenkeulen oder - ganz mager aber weniger schmackhaft - Hühnerbrust. Heute hatte ich entbeinte Hähnchenkeulen, die ich zufällig beim Metzger sah. Die sind natürlich ideal. Nehmt nicht zu viel Fleisch, im Mittelpunkt sollte der Reis stehen, aber Ihr kennt ja Eure Esser selbst am besten), Salz, und Pfeffer, Olivenöl. Für vier Personen (Maßeinheit 1 Glas = ein gewöhnliches Wasserglas mit gut 200 ml Fassungsvermögen): 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 rote und 1 grüne Paprikaschote, 1 Tomate (die kann man auch getrost weglassen), 2 Lorbeerblätter, Paellagewürz oder Safran (oder auch nicht, falls nicht verfügbar), 1 Glas Weißwein, 1 Hühnerbrühwürfel, 1 1/2 Gläser Reis (idealerweise nehmt Ihr Reis vom Typ "Bomba", mit seinen kurzen, dicken Körnern. Er ist zwar viel teurer, aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen einem Billigreis und diesem Reis. Nehmt guten Reis!), 1 Glas mit Paprika gefüllte Oliven.   
Zubereitung: Hähnchenstücke salzen, pfeffern und in Olivenöl anbraten und bräunen. Aus dem Topf nehmen. Gewürfelte Zwiebel ins Öl geben, fein gehackten Knoblauch und gewürfelte Paprikaschoten hinzugeben, fünf Minuten (oder so) braten, gewürfelte Tomate und Lorbeer zugeben, braten bis weich. Salz (nicht zu viel, im Brühwürfel ist auch Salz!), Pfeffer und 1 Tl Paellagewürz oder eine Prise Safran zugeben (oder auch nicht), mit 1 Glas Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen. 2 Gläser Wasser und einen Brühwürfel sowie 1 1/2 Gläser Reis, das Hähnchen und die Oliven zugeben, kochen bis weich (Bomba-Reis wird nicht so superweich). Fertig. Ich benutze hierfür meine Le Creuset-Topf, in dem ich auch serviere. Natürlich tut's auch jeder andere Topf, wollt's nur gesagt haben. Nein, ich wollte auch nicht mit moim Dibbåågäwwe, isch wollt's nuä gsacht ham. Oddä ach nit.

Freitag, 16. Oktober 2015

Herbst

Nach einer wunderschönen, sternenklaren Nacht der Sonnenaufgang heute morgen: 
Blick aus unserem Schlafzimmerfenster

Es ist höchste Zeit, den Garten auf Winterbetrieb umzustellen. Für heute Nacht waren 3 Grad vorhergesagt, dann waren es aber 0, da wird es schon eng für die nicht winterfesten Pflanzen. Wir befinden uns zwar in Spanien, aber im Landesinneren und auf großer Höhe (900 m). Ich werde trotzdem noch nicht die empfindlichen Pflanzen reinholen, denn für die nächsten Tage sind deutlich höhere Temperaturen angekündigt. Man muss aber aufpassen und darf sich nicht zu sehr auf die Vorhersagen verlassen. Wenn das nächste Mal 3 Grad oder weniger angekündigt sind, hole ich meinen Plunder rein. 
Die letzte rote Tomate ist auch geerntet, der Rest wird es wohl nicht mehr schaffen. Heute soll unser Holz für den Kamin gebracht werden. (Gerade haben sie angerufen, dass sie in einer halben Stunde kommen, deshalb muss ich jetzt unterbrechen und das Auto aus der Garage fahren und in der Ecke, wo sie das Holz stapeln wollen, noch einmal das Laub wegkehren, den Grill wegräumen, die Hängematte abhängen etc. Sommer ade!)
Und kaum eine Stunde später sitzt es schon da, unser herrliches Holz von der Steineiche. Toll, ne? In Spanien wird die Holzmenge nicht in Ster gemessen, sondern in Kilo. Was Ihr hier seht, sind 1000 Kilo. Mindestabnahmemenge bei unserem Lieferanten sind 500 Kilo. Dazu haben wir noch 2 Säcke Kleinholz zum Anschüren bringen lassen (falls Ihr für Eure Villa am Mittelmeer auch 'n büschen Brennholz bestellen wollt: "mil kilos de leña y dos sacos de astillas", dann bekommt Ihr das, was wir heute bekommen haben). Es ist nicht üblich, sich das Holz in die Garagenauffahrt kippen zu lassen und es dann selbst aufzusetzen, zumindest nicht in unserer Gegend. Gott sei Dank! Hahaha. Die beiden Arbeiter haben eine halbe Stunde gebraucht, um die Ware vom Lkw hinter unsere Garage zu transportieren und dort - wirklich schön, ne? - zu platzieren. Aaahhh, ich freue mich schon auf die gemütlichen Kaminfeuer.
Internetnutzer sind übrigens teilweise sogar schon im Weihnachtsmodus. Manche Leute, die Egg Nogg und den Namen des berühmten Weihnachtsfilms, in dem dieses Getränk zu sehen ist, eingeben, kommen auf diesen Blog, ebenso Damen (und Herren natürlich auch), die nach dem Rezept für die Weihnachtsplätzchen von Papst Benedikt suchen. "Lebkuchen altes Familienrezept" führt auch hierher, was mich ziemlich freut. Wir befinden uns ungefähr in der Mitte des Wonnemonats Oktober und die Leute machen sich schon über Weihnachten Gedanken. Okay, ne? Während ich die Hängematte abhängte, freute ich mich auch schon drauf, sie im Frühjahr wieder aufzuhängen.

Sonntag, 27. September 2015

#diewichtigendingeimleben

Hey, guckt mal, wie wunderschön meine Engelstrompete blüht:
 Und ich habe mittlerweile fünf, die anderen sind aber noch klein und blühen noch nicht. Ich erzähle Euch, wie ich zu so vielen Engelstrompeten gekommen bin: Die obige, also die alte, war mir zu groß geworden und ich begann, sie zu vernachlässigen. Kurz vor dem Eingehen tat sie mir dann aber doch leid und ich schnitt sie ziemlich weit unten ab und dachte mir, naja, man wird sehen, ob sie es schafft oder nicht. Von den abgeschnittenen Ästchen steckte ich zwei direkt in Erde, zwei stellte ich in Wasser. Ich hatte keine Hoffnung, dass das irgendwas werden würde, aber ALLE wuchsen an und die alte erholte sich wieder, sodass ich nun stolze Besitzerin von fünf Brugmansien bin. Engelstrompeten vermehren ist also super einfach. Ach, und eine habe ich verschenkt, ich hatte im Ganzen also sogar sechs.
Und dann habe ich mit dem Weihnachtsputz angefangen. Ist das nicht ein bisschen früh? werdet Ihr Euch jetzt vielleicht fragen. Gewiss nicht. Bis Weihnachten 2015 schaffe ich das sowieso nicht, ich habe Weihnachten 2017 im Visier. Gestern habe ich meinen Gewürzschubkasten aufgeräumt. Ja, Leute, ja, das unten ist das Nachher-Bild. 


Ja, die Gewürze sind alphabetisch geordnet. Ich ordne sie immer mal wieder alphabetisch. Jetzt, in der neuen Küche, habe ich sie in einem Schubkasten, in der alten Küche hatten sie einen sehr praktischen Schrank über dem Herd, vor der Dunstabzugshaube. Also, die Dunstabzugshaube befand sich in einem Oberschrank, war aber abgedeckt, davor befanden sich viele kleine (drei, glaube ich) Regalbretter, die gerade so tief waren, dass eine Reihe Gewürze darauf passte. Davor war die Schranktüre. Das war sehr praktisch, praktischer als der Schubkasten. Ich hatte meinem Küchendesigner auch gesagt, dass ich das wieder so will, aber er hat gesagt, das kann nicht sein. Wäre aber besser gewesen und ich empfehle Gewürzfans meine alte Lösung. Der Besteckkasten, in dem die Gewürze stehen, ist nämlich auch nur suboptimal. Wenn ich fertig bin mit dem Schreiben dieser Zeilen, gehe ich an meinen Vorratsschrank in der Küche.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ein historisches Dokument

Die erste Kastanie überhaupt von unserem ureigenen Esskastanienbaum!!! Sie ist klein, aber nicht winzig. Mittlerweile sind weitere 4 oder 5 heruntergefallen. Die Euromünze habe ich zum Vergleich daneben gelegt. Wenn sich das Blitzlicht nicht so blöd spiegeln würde, wäre das Foto richtig schön.
Einer meiner super-mega-ultra-zahlreichen Leser hat mir gesagt, dass ihm meine Texte zu lang sind. Deshalb widmete ich diesen kurzen, aber doch sehr aufschlussreichen Blogeintrag meinem super-mega-ultra-zahlreichen Leser!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Herbst im Garten


Schön, die Hummel auf der Blüte, ne?

Freitag, 26. September 2014

Herbst!!!!!

Büschen Herbstdeko:
Nachhaltige Herbstdeko! Ich erinnere daran: Feld, Wald und Wiesen sind voll von nachhaltigem, biologisch vollständig abbaubarem Dekomaterial. Das Ganze steht auf unserem Kaminsims. Würde ein schöner, alter Spiegel mit einfachem, braunem Holzrahmen nicht gut dahinter aussehen? Ich muss echt mal sehen, dass ich zu so einem Spiegel komme. 
In der Vase links (Delft, ein Erbstück, die Wissenden dürfen grinsen) befindet sich ein Ästchen Kiefer, ein paar Zweige Hagebutten und ein paar Zweiglein Rosmarin (riecht gut). In der Vasö rechts sind Rohrkolben aus einem Sumpfgebiet sowie drei Halme Ziergras, von Kies gestützt. Schön, oder? Preis 0,00 Euro. CO2-Bilanz meiner Herbstdeko: 0, oder? Außer die Rohrkolben stoßen hinter meinem Rücken irgendwelche Treibhausgase aus. Ich traue denen irgendwie nicht.  
Die letzten Brombeeren! Verrührt mit griechischem Yoghurt, gesüßt mit in der Mikrowelle rasch geschmolzenem Honig. Lecker. 
Das obige Foto habe ich am letzten Tag (15. September) im Schwimmbad unserer Siedlung aufgenommen. Obwohl schon Tage vorher schlechtes Wetter angekündigt worden war, war es bis zum letzten Öffnungstag schön.
Und jetzt wird es Zeit, Haus und Garten wieder auf Herbst umzustellen. So schnell vergeht die Zeit.

Donnerstag, 14. November 2013

So, jetzt herbstet es aber massiv

Ein paar herbstliche Impressionen aus unserem Garten, vor wenigen Minuten aufgenommen. Hier ein Bild von links nach rechts (aus dem Wohnzimmerfenster).
Nicht umsonst spricht man vom güldenen Herbst.
 Unten ein Bild von unserem Garten von rechts nach links (von der Terrasse). 
Nicht umsonst spricht man vom bunten Herbst.
Hier kommen noch die allerletzten Träubchen. Köstlich! Supersüß!
Heute nacht soll es zum ersten Mal richtig Frost geben. To-do-Liste für heute: Träubchen für den Nachtisch abmachen, letzte Tomaten reinholen,  Zitronenbäumchen und andere schutzbedürftige Pflanzen reinholen, Trompetenblume an einen geschützten Platz stellen, letzte Gartenmöbel rein...

Dienstag, 5. November 2013

Spanische Spezialitäten zu Allerheiligen

Huesos de Santo
Auf dem Bild oben seht Ihr Huesos de Santo, zu deutsch Heiligenknochen. Sie sollen aussehen wie Knochen mit Knochenmark in ihrem Innern, bestehen aber aus einem Mantel aus Marzipan und einer Füllung aus Yemas, ebenfalls einer spanischen Spezialität, die aus Eigelb vermischt mit Puderzucker besteht. Seit ein paar Jahren werden aber auch noch Varianten angeboten, z.B. die Geschmacksrichtungen Kiwi, Orange oder Schokolade. Diese "Knöchelchen" erhalten dann noch einen Zuckerguss. Eine extrem süße Angelegenheit. Ein, höchstens zwei dieser Zuckerli zu einem starken Kaffee genügen. Man präsentiert sie aufgeschichtet.

Buñuelos

Auf diesem Bild seht Ihr Buñuelos, sprich: Bunjuelos. Ein sehr lockerer Teig wird in Fett ausgebacken und mit Sahne oder Vanillecreme gefüllt. Diese Buñuelos sind lecker. Eigentlich sind dies Buñuelos de viento, Windbuñuelos, denn es gibt noch eine andere, festere Form der Buñuelos, die nicht typisch ist für die Zeit um Allerheiligen: Diese gewöhnlichen Buñuelos sind in Fett ausgebackene, feste Teigringe, mit etwas Zucker bestäubt, ohne Füllung. Sie schmecken mir überhaupt nicht, gelegentlich ist man aber gezwungen, ein solches Buñuelo zu verkosten, da manche spanische Hausfrauen (die eigentlich kaum backen) doch Buñuelos herstellen und ihren Freunden anbieten. Von den gewöhnlichen Buñuelos rate ich ab (hab' jetzt kein Bild, es ist mir schon lange keins mehr über den Weg gelaufen).
Aaah, nur Positives geschrieben, oder? Das ist mein Ziel. Wer nur Positives lesen will, liest nicht mehr weiter (das mit den gewöhnlichen Buñuelos ist eine gastronomische Beurteilung, also auch, wenngleich negativ, etwas Positives). Ich will eigentlich auch nichts dazu sagen, dass die spanische Erasmus-Förderung in diesen Tagen schon wieder gekürzt worden ist. Der Bildungsminister hat sich im Radio dafür entschuldigt, dass diese Kürzung den Leuten, die sich bereits als Erasmus-Studenten im Ausland befinden und die mit diesem Geld gerechnet hatten, gegebenenfalls Unannehmlichkeiten bereitet. 
Das Wort "Rechtssicherheit" gibt es selbstverständlich auch auf spanisch. Es heißt "seguridad jurídica". Bloß das, was das Wort besagt, das gibt es nicht. (Nee, ich hab' dieses Jahr kein Kind als Erasmus-Student im Ausland.)    
Nachtrag vom 6. 11.: Die Erasmus-Kürzung hat der spanische Bildungsminister gestern gleich wieder zurückgenommen. Neulich haben sie schon mal was zurückgenommen, und zwar Folgendes: Es war eine neue Super-Aufsichtsbehörde geschaffen worden, nämlich die Unabhängige Nationale Kommission für Märkte und Wettbewerb (CNMC). Eine der Führungspositionen ging an die Nichte des Wirtschaftsministers und die hohe Stelle im Wirtschaftsministerium, die durch den Wechsel der Nichte des Wirtschaftsministers frei wurde, ging an die Tochter des Landwirtschaftsministers. Das haben sie dann auch wieder rückgängig gemacht. Weiß nicht, wieso. Hier ein Link zu einem Artikel in El País über die Ernennung hier klicken. Darin wird beklagt, dass es den ganzen Freunden und Verwandten schwer sein wird, unabhängig von der Regierung zu sein. Soll ich was daraus zitieren? Ja, ne?  
Guindos: "Lo he visto por la prensa. El Gobierno no interviene absolutamente para nada".
Guindos (Wirtschaftsminister und Onkel): "Ich habe es aus der Zeitung erfahren. Die Regierung hat damit absolut nichts zu tun." Aha, ne? Lustig.

Donnerstag, 29. September 2011

Nachhaltige Herbstdeko mit Kastanien

Juhuu, endlich mal wieder Zeit für einen Blogeintrag.
Hier seht Ihr meine erste Herbstdeko. Meinen IKEA-Bambusteller (keine Ahnung, wie das Modell heißt, womöglich heißt es Bambuustella, aber ich bin mir nicht sicher) habe ich mit Kastanien mit und ohne Schale, Kastanienblättern, Hagebutten und einer Kerze (Modell Åpfelkättsa?) bestückt. Er steht auf dem großen Tisch im Wintergarten/Gartenzimmer. Meinen Lieben gefällt er. Mir gefällt er auch. Die Kombination ist auch interessant anzuschauen: Die Kastanienschalen öffnen sich von Tag zu Tag weiter, die Blätter und die Hagebutten trocknen ... der Teller gibt die Natur gut wieder und die Kombination hat irgendwie was entspannendes. Gut, dass es in unserer Gegend zwei Kastanienalleen gibt, ich hatte nämlich Angst, keine zu finden. Hausfrauen sammeln für die Herbstdeko, Schulkinder sammeln für ihre Basteleien (die eine Allee führt direkt an der Schule vorbei) und spielen Fußball damit.


So sah der Teller übrigens im Sommer aus (das hatte ich Euch gar nicht gezeigt):  
  

Hier noch einmal ein Bild vom Herbstteller (er sieht in Wirklichkeit viel besser aus, echt):

Dienstag, 23. November 2010

Noch mehr nachhaltige Herbstdeko



Das Windlicht stammt aus meinem Fundus. Die Mandarine wird in ein paar Tagen gegessen (Schale auf den Kompost) und durch eine frische ersetzt. Die Nüsse (1 Pfund Haselnüsse) werden zwischen den Jahren gegessen (Schalen in den Ofen). In der Weihnachtszeit werde ich die Mandarine gegen eine kleine Christbaumkugel und ein Tannenzweiglein austauschen. In diesem Jahr sind übrigens grüne Christbaumkugeln modern. Die sehen gar nicht mal so schlecht aus. Die schwarzen und weißen - oder lilanen - der letzten paar Jahre werden heuer wahrscheinlich von den Trendsettern für "peinlich" erklärt. Ich mag's an Weihnachten klassisch, deshalb halte ich mich von solchen Moden fern. Wer so verfährt, der muss allerdings in ein paar Jahren auf die lustigen Momente beim Betrachten alter Fotos verzichten: "Schau mal, was man damals für eine beschissene Deko hatte, hahahahahah!", denn die Bilder sehen in jedem Jahr mehr oder weniger gleich aus. 
Mein Sohn P. fand diese schlichte Kombination besonders schön, deshalb steht sie auf der Kommode vor seinem Zimmer.

Montag, 22. November 2010

Feuerdorn im Herbst



Der Feuerdorn (Pyracantha) vor unserem Arbeitszimmer trägt im Herbst zahllose orangefarbene Beeren und lockt viele Amseln an. Mit ihren gelben oder ebenfalls orangefarbenen Schnäbeln picken sie die Früchte ab, während sie in der Luft schweben - ohne sich irgendwo niederzulassen. Ich habe den Vorhang offen und die Kamera liegt parat, um diesen hübschen Anblick im Bild festzuhalten. Es will mir aber nicht gelingen. Die Amseln sind einfach zu schnell.

Samstag, 20. November 2010

Nachhaltige Herbstdeko


Ich habe mich in diesem Jahr für eine (beinahe) umwelt- und klimaneutrale Herbstdeko entschieden: Das Holzkästchen beherbergte ursprünglich eine Flasche Rotwein, danach Computerdisketten (wer erinnert sich?), anschließend Essbesteck, das nicht zusammenpasste und nicht benutzt wurde, und nun hat es eine neue Verwendung als Dekoartikel gefunden. Die Hagebutten, Baumrinde (lag schon am Boden), Brombeerranken und Disteln wurden im Garten bzw. auf Spaziergängen gefunden und werden später via Kompost in die Natur zurückgeführt. Das weiße Ding, das in der Mitte liegt, ist kein gebrauchtes Tempotaschentuch, sondern ein blumenartiges Element aus einer früheren Deko, es stammt also aus dem Wertstoffkreislauf. Unter Umweltaspekten bedenklich sind nur die Kerzen, die wahrscheinlich aus China kommen und aus nichterneuerbaren Rohstoffen hergestellt wurden. So, wie sie dastehen, kann man sie aber eh nicht anzünden, da sonst das Gesamtensemble abbrennen würde (-> Wärme, Licht, aber in geschlossenen Räumen nicht wünschenswert).
Ökobilanz nach ISO 14044: fast supi. Ein unabhängiges Gutachten liegt nicht vor.

Noch nachhaltigere Herbstdeko


(Der Schmetterling wurde nach dem Photoshoot/Fotografieren freigelassen und flog fröhlich seiner Wege.)

Dienstag, 15. Juni 2010

Blumenschmuck


Blick von draußen ins Arbeitszimmer.