Mittwoch, 9. November 2011

Von Pessimisten und Optimisten

Diese schöne Geschichte habe ich gestern meiner Stiefmutter erzählt. Ich hatte eigentlich gedacht, die kennt schon jeder, es scheint aber nicht so zu sein. Es ist ein steinalter, amerikanischer Witz, es soll der Lieblingswitz von Ronald Reagan gewesen sein. Für meine Blogleser, die ihn vielleicht nicht kennen:
Eine Familie hat Zwillinge, zwei Buben, fünf oder sechs Jahre alt. Der eine ist der totale Optimist, der andere ein völliger Pessimist. Die Eltern machen sich Sorgen und gehen mit den Kindern zum Psychologen. Der Psychologe behandelt zuerst den Pessimisten. Er führt den Bub in ein bis oben hin mit den schönsten Spielzeugen gefülltes Zimmer und lädt ihn ein, mit den Sachen zu spielen. Der Bub beginnt zu weinen.
"Warum weinst Du denn?" fragt der Psychologe.
"Wenn ich mit den Sachen spielen würde, würden sie ja nur kaputt gehen."
Als nächstes kümmert sich der Psychologe um den kleinen Optimisten. Er führt ihn in ein Zimmer, das von oben bis unten mit Pferdemist gefüllt ist.
"Juhuu", schreit der Bub voller Freude und klettert auf den Misthaufen und beginnt mit seinen bloßen Händchen im Mist zu graben.
"Was soll denn das jetzt?" fragt der Psychologe überrascht.
Das Kind jubelt: "So viel Mist, hier muss irgendwo ein Pony sein."

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